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Ein Schwerpunkt von Prof. Dr. Werner Sacher, EWF Nürnberg-Erlangen, ist die Erziehung zu und mit neuen Medien. (Klick auf Bild oben - Download pdf-Datei zum Vortrag Prof. Sacher). Der landläufige Irrtum ist, dass man glaubt, mit dem Einzug der Medien würde auch die neue Lernkultur ins Schulhaus einziehen.
In Deining hat man sich dieser Vorstellung nicht hingegeben. Zwar ist der Computer allgegenwärtiges Werkzeug, jedoch bauen wir im Bereich Hauptschule ganz bewusst auf Handlungsorientierung, Gruppenarbeit, Präsentation und Freiarbeit über die Lernwerkstätten, über die Lernwerkstattschränke und Portfolios in unseren Klassenzimmern. |
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Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit von Prof. Sacher ist die Bekämpfung des Glaubens an die Gerechtigkeit von Schulnoten zur Leistungsbewertung. So hat er für die "Nürnberger Lange Nacht der Wissenschaften" zwei alternative Computerprogramme präsentiert, welche Studierende der Johannes-Kepler-Universität erstellt hatten. Die theoretischen Grundlagen waren zuvor Inhalt einer Lehrveranstaltung von Prof. Dr. Werner Sacher gewesen. Die Programme verdeutlichen die relative Unsicherheit der Vergabe von Schulnoten. Sie können Lehrkräfte davor bewahren, bei der Benotung in einen Genauigkeitsfetischismus zu verfallen und die Größenordnung der zu treffenden Entscheidungen zu unterschätzen.
In der VS Deining versuchen wir mit alternativen Methoden dieser einseitigen Leistungsbewertung entgegen zu treten. Wir bieten den Schülern alternative Möglichkeiten zur Selbsteinschätzung und Selbsterfahrung. Die direkte Leistungsvorlage und die AG Übertritt sind solche Angebote. Klick auf das untere Foto von Professor startet Download seiner ganze Rede anlässlich der Bildungsmesse Nürnberg im April 2003 mit dem Thema "Leistungsdiagnose nach PISA" - besonders interessante Textstellen sind unten auszugsweise eingestellt!
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Ein nächster Schwerpunkt der Arbeit von Prof. Dr. Werner Sacher befasst sich mit der Elternarbeit an Schulen. Er führte 2004 eine Repräsentativbefragung in bayrischen Schulen durch zum Thema "Elternarbeit und Elternmitwirkung" durch und formulierte daraus ein Wirkungsmodell für eine erfolgreiche Elternarbeit und Elternmitwirkung auf den verschiedenen Schulstufen.
In der VS Deining setzten wir bei der Schulentwicklung sehr bald auf die Unterstützung der Eltern. Ein eindrucksvolles erstes Projekt war die Umgestaltung unseres Pausenhofes durch Eltern, Schüler und Lehrkräfte. Aber auch bei abendfüllenden Schulspielveranstaltungen wirken die Eltern umfassend mit als Mitmusiker, Mitspieler oder Mitorganisator. |
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Das tun wir in Deining für mehr Gerechtigkeit (Link) (Link: provozierendes Statement zur direkten Leistungsvorlage)
Unser Weg zur Schulentwicklung .
Die Volksschule Deining pflegt seit dem Jahr 2001 Kontakte zur Universität Erlangen-Nürnberg. Kolleg(inn)en waren mehrmals in Nürnberg. Professor und Student(inn)en waren mehrmals in Deining, so auch zu unserem Jubiläum. Der jüngste Besuch: Mittwoch, 27. April 05. So sind inzwischen zwei Facharbeiten von Studentinnen zur Pädagogik und zum Schulleben der Volksschule Deining entstanden. Ein besonderer Dank gilt deshalb Prof. Dr. Dr. habil. Werner Sacher (einige Veröffentlichungen). Für die Arbeit in Deining spricht er Anerkennung aus. Derzeit versucht man Leistungsfeststellung und Schülerbeurteilung zu evaluieren und zu optimieren.
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Der erste Schritt war die Einbeziehung mehrerer Lehrkräfte in Entscheidungen der Schulleitung. Kolleginnen und Kollegen, die den Schulleiter auch mal "ohne direkten Anlass" aufsuchten, diskutierten mit ihm über wünschenswerte Veränderungen. Entscheidungen dazu wurden stets in Dienstbesprechungen abgestimmt. In diesem sogenannten "Schulleitungsteam" (der Begriff Steuergruppe wurde erst später in der Fachwelt eingeführt) entwarf man einen Fragebogen zur "corporate identity" im Kollegium. In pädagogischen Konferenzen - unter Verwendung von Moderationstechniken - wurde daraus das Schulprofil formuliert. Es folgte eine Mitarbeiterbefragung durch das Landesamt für Statistik. Parallel dazu führte man eine Mitarbeiterbefragung nach den wissenschaftlichen Methoden von Professor Sacher durch. Die Auswertung und erste Interpretationshilfen erhielten Kolleg(inn)en bei ihrem Besuch an der Uni im März 2002. Es folgte eine Befragung der Schüler und eine Befraung der Eltern. Einen weiteren Fragebogen für Elternentwarf der Elternbeirat. Die Ergebnisse wurden den Eltern in einem Informationsabend vorgestellt. Eine weitere externe Evaluation stellte schließlich der Besuch der i.s.i-Preis-Jury dar. Derzeit nimmt die Schule an der länderübergreifenden StEG-Studie mit Längsschnitt-Auswertung teil. Stolz sind wir darauf, dass das Deininger Modell zur Organisation von schulischen Ganztagsbetrieben auf dem Server des Bundesbildungsministeriums vorgestellt wird. Im Fokus der Schulentwicklung liegt derzeit die Verbesserung der Leistungsbeurteilung von Schülern. Im Frühjahr 2006 erfolgt eine neue Befragungsrunde beginnend mit den Lehrkräften.
zu neuen Medien Leistungsbeurteilung Deininger Portfoliokoffer
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Prof. Dr. Sacher zum Thema "Leistungsfeststellung" und "neuer Lernkultur"
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Lehrplanexperten und Schulaufsicht ahnungslos in Bezug auf reale Schülerleistungen. |
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Authentische Ergebnisse sollten nicht verschwin- den, sondern vom Schüler "vorzeigbar" bleiben. |
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Regelmäßig die individuellen Portfolios besprechen. |
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Alles, was gut gelingt, ist das Aufheben wert, weil es motiviert
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Die_direkte_Leistungsvorlage_(DLV) nach Prof. Dr. Rupert Vierlinger, Linz
- steht ausdrücklich im Dienste der Leistung: Diese selbst wird vorgelegt und kein Surrogat.
- Die gesamte Schulzeit des Jahres dient der Qualifizierung; es gibt keinen Verlust, wie ihn die ominösen Prüfungszeiten verursachen.
- Der Lehrer steht den Kindern ständig in seiner Rolle als Helfer zur Seite.
- Den Lehrer zu betrügen wird witzlos; die Schüler betrögen sich selbst.
- Die Schüler müssen nicht mehr danach trachten, ihre Nachbarn zu übertreffen, sondern sich selbst.
- Der Verdacht der Eltern auf Ungerechtigkeit wird gegenstandslos; sie sehen die Leistung vor sich - niemand hat sie in eine Note chiffriert.
- Jeder individuelle Leistungszuwachs wird dokumentiert, sodaß auch der Schwache zu seinem Erfolg kommt, der das Erfolgreichste ist, was es gibt.
- In der Schulklasse ist ständig ein Auditorium zur Verfügung, das für den notwendigen Applaus sorgt. Er ist wirksamer als die vom Lehrer vergebene Note.
- Niemandem wird ein X für ein U vorgemacht: Nichts ist sachlicher (korrekter) als die Sache selbst.
- Die skizzierte Alternative kann auch zu einer Versachlichung der Überstiegs- und Aufnahmeprozeduren führen: Nicht mehr die vorangehende Institution entscheidet über die "Passung" für die nachfolgende, sondern diese selbst. Niemand kennt ihr Anforderungsniveau besser als sie. Daß die streßfrei und sukzessive erbrachten Leistungen im "Portfolio" zuverlässiger sind als eine Aufnahmsprüfung, muß nicht eigens betont werden.
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Sprüche: Lernen ist wichtiger als Unterricht
EIN ‚HAUS DES LERNENS', IN DEM ALLE WILLKOMMEN SIND!
"Fünf vor zwölf". Oder: "DIE SCHULE NEU DENKEN"und Geschichten - z.B. die und Link: seine Texte
(05-12-28 lg)
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Vormals als Schulleiter in NRW, jetzt Referatsleiter im niedersächsischen Kultusministerium, Autor und Trainer, tätig im Dozententeam der TU Dortmund. Er hat zusammen mit Otto Herz ein Leitbild entworfen, das wir innerhalb des MODUS F Projektes gerne als Leitbild unseres Schulleitungsteams ausprobieren möchten.
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| Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer |
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Die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung lassen vieles in neuem Licht erscheinen, regen aber auch zu kontroversen Debatten an. So wurde in einer großen Tageszeitung von Neurowissenschaftlern, Psychiatern, Philosophen und Theologen wochenlang ein Diskurs über den freien Willen geführt. In der Diskussion über das richtige Lernen in Folge die PISA-Studie machten Hirnforscher, darunter auch Professor Manfred Spitzer, deutlich, dass das bisherige schulische Lernen den Funktionen des Gehirns nicht entspricht – die positiven Gefühle, das Glück, das ein Lernerfolg und das eigene Entdecken neuer Wege in unserem Gehirn auslöst, werden nicht ausreichend berücksichtigt. Das Glücksgefühl lenkt unser Gehirn – und damit unser Handeln.
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| Prof. Dr. Uwe Schaarschmidt |
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Weitgehende Erkenntnisse zum Thema Lehrergesundheit legte Prof. Dr. Uwe Schaarschmidt mit einer großen Studie auf den Tisch. Wir haben uns damit , zusammen mit Dr. Peter Vogt, auch am pädagogischen Wochenende im Kloster Strahlfeld befasst.
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Die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung bringt auch Prof. Dr. Gerald Hüther auf den Punkt, wenn er bulimisches Lernen an unseren Schulen kritisiert.
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Das Selbstwertgefühl der Schüler, Formen der Leistungsüberprüfung und das Lernklima sind – neben der fachlichen Qualität des Unterrichts – wesentliche Einflussfaktoren auf den Unterrichtserfolg. „Bildungspolitisch ist es interessant, ob und wie es gelingen kann, die Kultur von Schulen zu verändern. Und zwar dahingehend, dass die positiven Kompetenzen und Stärken von Schülerinnen und Schülern deutlicher als bisher im Mittelpunkt des unterrichtlichen Handelns stehen“, betonte Frau Prof. Dr. Annette Scheunpflug von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen- Nürnberg.
Prof. Dr. Annette Scheunpflug u. Dr. Horst Zeinz, Wissenschaftliche Begleitung, Beitrag zur 1. Vollversammlung der Kompass-Schulen vom 4. bis 5. Oktober 2007
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Uni Ngb Proseminar: Teilnehmer des Prosemi- nars referieren über Innovationen an Bayerischen Schulen und Deininger Lehrkräfte stellen ihre innovativen Konzepte in Theorie und Praxis vor.
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Der Bericht zur Durchführung des ersten Seminartages.
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Der 2. AWT Uni-Tag 206 an der TU in München wurde von Stefan Thurn und Rektor Heinz Lang besucht.
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Über Neuerungen zu Info und neue Medien informiert: vom Handy bis
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Netzwerkbildung und Wissensteilung Kongress Dillingen
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Schulleitertag 6. Juni 2008 in Dillingen
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Download pdf zur Medienbildung
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