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Dann ist Deining einen Schritt weiter |
Die neueste PISA-Auswertung belegt:
Bayerische Schüler (15-jährige aller Schularten) sind in Mathematik jetzt weiter vorne und belegen im weltweiten PISA-Vergleich den fünften Platz. Jedoch wird in Bayern extrem hart selektiert. Nach wie vor gilt: Ein Kind aus einer Facharbeiterfamilie hat in Bayern bei gleicher Intelligenz und Kompetenz eine 6,2-mal geringere Chance, ein Gymnasium zu besuchen, als ein Kind aus der Oberschicht. Da es nach der Facharbeiterschicht noch eine Bevölkerungsgruppe gibt, mag man erahnen, wie es um die akademischen Chancen von deren Kindern aussieht. Arbeitgeberchef Dieter Hundt bezeichnete die "mangelnde soziale Ausgewogenheit" als "klaffende Wunden" des deutschen Schulsystems. Die Bundesrepublik könne es sich nicht länger leisten, "auf Potenziale und Talente, insbesondere von Migrantenkindern zu verzichten".
Ganztagsschulen für mehr Gerechtigkeit
Auch Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn räumte ein, dass der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungskompetenz in Deutschland "dramatisch und höher als in jedem anderen vergleichbaren Land" sei. Genauere Daten dazu will der Forscher Prenzel erst mit seinem Abschlussbericht am 3. November vorlegen. Bildungsministerin Bulmahn forderte als Konsequenz den weiteren Ausbau von Ganztagsschulen und der frühkindlichen Förderung.
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Wenn Ganztagsschulen für mehr Bildungsgerechtigkeit stehen, dann ist Deining jedenfalls einen gewaltigen Schritt weiter durch den Ganztagsbetrieb. Nach bayerischem Landesrecht sind wir zwar nicht als Ganztagsschule bezeichnet, aber in Rheinland-Pfalz oder in NRW wären wir es. Egal - unsere Investitionen im Laufe des Schuljahres 04/05 - finanziell und pädagogisch - sind ein Gewinn für unsere Schüler und Eltern. Die messbaren Daten bestätigen dies. Sieben Computerplätze - als Terminallösungen gut kontrollierbar - sind im Ganztagsbereich und im Schüler-Café, unabhängig von den Computernestern der Schule, für die Schüler zugänglich. Doch nicht nur Wissensvermittlung und Leistung zählen, sondern auch die Bildung von Herz und Charakter durch sinnvoll verbrachte Freizeit.und Hilfen bei Lebensproblemen.
(Deutsche Welle vom 14.07.2005) (alterer Bericht zum Thema)
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Keine Mehrbelastung für Lehrkräfte durch Ganztagsbetrieb
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Dass dieses "Mehr an Gerechtigkeit" für unsere Schüler nicht durch eine Mehrbelastung unserer Lehrkräfte erkauft werden muss, haben unsere geistigen Anstrengungen ermöglicht. Das Ganztagsteam hat mit intelligenten und innovativen Schritten vermieden, dass Klassenleiter oder Schulverwaltung Listen für Essensbestellung führen, dem Geld hinterher laufen und alle Beträge mit dem Taschenrechner abrechnen müssen. Unsere automatisierte Verwaltung funktioniert so gut, dass wir bereits überlegen auch andere Vorgänge der Klassenkasse mit i-NET-Menü zu organisieren.
Einen wichtigen Part in unserem Ganztagsteam spielen die Geschäftsführer der "Schwarz Computer-Systeme", Manfred Schwarz und Charles Weigl, die mit hohen Investitionen in ihren Abteilungen das i-NET-Menü und die Betreuungsgelderverwaltung realisiert haben. In Zeiten von Basel II unterliegen Unternehmen harten Bedingungen und können oft, selbst wenn sie wollen, ihre guten Geschäftsideen nicht verwirklichen. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle für deren Risikobereitschaft und deren "Entscheidung für Deining" in den betriebsinternen Diskussionen. Das Bayerische Kultusministerium mit RD Krück hat über Thomas Häns, nach dessen Besuch an unserer Schule, mitteilen lassen, dass es die Multiplikation unseres Systems untersützen wird.
Ebenso wichtig war die Innovationsfreude der Verantwortlichen in der Klinik-Küche, Hans Hiller, Chefkoch, und Manfred Siegert, Wirtschaftsleiter. Sie haben auf die Ideen der Schulleitung sofort positiv reagiert und die Chance erkannt, die gerade für kommunale Großküchen auf ihrem Weg zu mehr Wirtschaftlichkeit bei der Versorgung von Ganztagsbetrieben steckt. Sie haben vor allem berücksichtigt, dass es besonders auf die Qualität der Speisen, auf eine attraktive Auswahl für die Schüler, auf kurze Reaktionszeiten und auf gesunde und ausgewogene Mahlzeiten, incl. Obst und Getränke ankommt. Und sie haben mit Moni Härteis eine freundliche und kompetente Angestellte für unsere Schule abgestellt, bei der man sich gerne das liebevoll aufgelgte Essen abholt.
(05-07-16 lg)
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Das tun wir für Gerechtigkeit
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