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Neujahrsempfang 2007

Seit 30 Jahren einer guten Tradition folgend, erstmals aber am Abend, traf man sich im Pfarrheim zum Neujahrsempfang 2007. Eingeführt hatte diese, für damalige Gewohnheiten eher unbekannte Veranstaltung, der Pfarrer Willibald Brems, Vorgänger des Pfarrers und derzeitigen Domkapitulars, Franz Matthes, dem schließlich unser derzeitiger Pfarrer, Wolfgang Jäger, folgte.

Neu in dieser Funktion war auch der einladende und begrüßende Pfarrgemeinderatsvorsitzende, der uns bestens bekannte Konrkektor unserer Schule, Karl Sippl. Und wenn dieser wohlgesetzte Worte sucht, findet er sie, und zwar in prägnanter Reimform; so also auch in seinen Grußworten.

Seit zehn Jahren nimmt sich auch der amtierende Landrat, Albert Löhner, an diesem ersten Tag des Jahres die Zeit und entbietet Grußworte. Bürgermeister Scherer dankte es ihm mit einem Geschenk aus unserer österreichischen Partnergemeinde, dem Weinort Eggenburg.

Erweitert hat sich die Gästeliste in diesem Jahr um die Bezirksräte Hans Bradl und Ursula Steinert, sowie um den Bürgermeister der Nachbargemeinde Mühlhausen, Galler, wobei Hans Bradl ein Grußwort sprach. Seit Willibald Brems ist es Brauch, dass der Bürgermeister, der Schulleiter und der Pfarrer zu dieser Veranstaltung Redebeiträge bringen, bevor man auf das neue Jahr anstößt.

(Klick auf Bild zur Vergößerung)
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Schulleiter zum Jahresbeginn 

Rektor Heinz Lang nutzt seit 1996 diese Gelegenheit gerne, die Absichten und Bedingungen der inneren und äußeren Schulentwicklung vorzustellen, weil man hier das Ohr von Gemeinderäten, Vereinsvorsitzenden und ehrenamtlich Tätigen erreicht. Heuer machte er deutlich, dass es Menschen mit grundsätzlich pessimistischer oder grundsätzlich optimistischer Sichtweise auf die Dinge gibt. Die Optimisten glauben an ihre eigene Gestaltungskraft bis hin zum Glauben an die "Macht der Gedanken", was zufällig auch Inhalt eines Liedes (vermutlich Biermöslblosn) von Markus Moosburger und Nicole Sippl war.

Wenn in der Erziehung tätige (Eltern/Lehrer) mit pessimistischem Blick herangehen, werden deren Kinder/Schüler mutlos und ängstlich. In den Hautpschulen seien nicht alle, aber sehr viele Schüler, die den optimistischen Blick auf ihre Gestaltungsfähigkeit nicht (mehr) haben. Ihnen Mut zu machen und Selbstvertrauen zu ermöglichen muss - weit vor den kognitiven Zielen -  Anliegen der Erziehung in der Hauptschule sein. Deshalb glaube er auch nicht, dass die Aufteilung nach fachlichen Gesichtspunkten den Schülern wirklich dabei hilft, Mut und Selbstvertrauen zu finden. Oft werde dies auch dadurch bestätigt, dass Schüler, die z.B. in der Schulband "Selbstvertrauen tanken" konnten, auch in anderen, nicht musischen Fächern erfolgreicher werden und Schüler, die in Hauswirtschaft gut sind, auch in Werken oder im Tastschreiben erfolgreich sind.

Konkret zur Hauptschule in Deining meinte der Schulleiter, dass weniger die Übertrittszahlen, als vielmehr die strukturellen Forderungen nach Zweizügigkeit den Erhalt der ländlichen Hauptschule gefährden. Denn - wollte eine Gemeinde über Geburtenzahlen ihre zweizügige Hauptschule erhalten, bräuchte man Geburtsjahrgänge von mehr als 150 Kindern im Jahr. Da reden wir aber nicht mehr von ländlicher Gemeinde, meinte der Schulleiter. Die Strukturen würden von der Politik vorgegeben, was dem Optimisten die Hoffnung ermöglicht, dass Strukturen auch verändert werden können. Das Geld in die Dieseltanks der Busunternehmer für den alltäglichen Schulbustourismus zu geben, statt in die Pädagogik, hielt der Schulleiter für die eher ungünstige Variante. Die anwesenden Politiker bat der Schulleiter im Zusammenhang um Wachsamkeit und Aktivitäten.



die Rede vor einem Jahr
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